Wie können sich Unternehmen richtig absichern?

Unternehmer:innen sind nur selten optimal abgesichert. Sie alle haben sich den Wunsch nach einer Unternehmensgründung erfüllt – eigene Träume verwirklichen, Unabhängigkeit gewinnen und Eigenverantwortung tragen. Doch das bringt auch Sorgen und Ängste mit sich.

Welche Ängste sind präsent? Und wie können sich Unternehmen dagegen absichern? Antworten finden Sie in unserem Magazinbeitrag.

Sorgen, die Unternehmer:innen belasten

Im Rahmen des gemeinsam erstellten Gewerbereports befragten Finanzchef24 und andsafe Unternehmer:innen, welche Ängste und Sorgen sie haben. Von 33 Prozent und damit am häufigsten genannt wurde die Sorge vor einem gesundheitsbedingten längeren Ausfall. 16 Prozent gaben an, Angst vor finanziellen Schäden durch unberechtigte Schadenersatzforderungen von Kunden oder Lieferanten zu haben. Auf Platz 3 mit 13 Prozent liegt die Sorge vor dem Verlust von personen- und unternehmensbezogenen Daten, dicht gefolgt von der Angst vor dem Ausfall der IT (12 Prozent).

Nicht ganz so häufig genannt sind also Ängste im Bereich IT-Sicherheit. Je digitaler ein Unternehmen aufgestellt ist, umso größer ist die Angst bei Unternehmer:innen, dass sie Opfer eines Hackerangriffs werden. Diese Ängste werden jedoch sicherlich in Zukunft durch die voranschreitende Digitalisierung und die damit einhergehende wachsende Gefahr von Hackerangriffen zunehmen.

Auch das Thema Naturkatastrophen scheint noch nicht ganz so präsent wie beispielsweise das Thema Gesundheit. Etwas mehr als jede:r Zehnte sorgt sich um Schäden durch Naturereignisse. Doch auch diese Ängste werden sicherlich aufgrund des Klimawandels in Zukunft zunehmen.
Auch Ängste vor finanziellen Schäden durch Zerstörung oder Verlust des Firmeneigentumsm etwa durch Feuer- oder Wasserschäden oder einen Einbruch, werden genannt.

Welche branchenspezifischen Sorgen haben Unternehmer:innen?

Nicht alle Ängste und Sorgen, die genannt werden, treffen gleichermaßen auf alle Unternehmer:innen der verschiedensten Branchen zu. Hier gibt es Unterschiede:

Unternehmer:innen aus der Gastronomie-Branche nennen die Angst vor dem Thema Gesundheit beispielsweise weniger häufig als die Unternehmer:innen allgemein. Nur rund jede:r Zehnte Unternehmer:in im Gastronomie-Bereich hat Angst vor gesundheitlichen Ausfällen. Dafür haben sie, im Gegensatz zu den allgemeinen Ängsten, mit rund 26 Prozent viel mehr Sorgen mit Blick auf Naturkatastrophen.

In anderen Branchen, etwa in der Berater-Branche oder auch bei Händlern, ist die Sorge vor Cyberschäden groß. Ebenfalls im Handel und auch im Handwerk nannten Unternehmer:innen sehr häufig unberechtigte Schadensersatzanforderungen als größte Angst.

Unternehmer:innen häufig nicht richtig abgesichert

Weitere Befragungen der Unternehmer:innen im Rahmen des Gewerbereports ergaben, dass die genannten Ängste selten optimal abgesichert sind.

In der allgemeinen Auswertung steht das Thema Gesundheit an erster Stelle, wenn es um die Frage nach Sorgen geht. Doch nur 13 Prozent geben an, sich in diesem Bereich gut abgesichert zu fühlen. Darauf folgt das Thema IT-Sicherheit – auch hier bezeichnen nur knapp 15 Prozent ihre Vorsorge vor einem Hackerangriff als sehr gut. Die Versicherungsaufwendungen gegen Datenverlust bezeichnen nur 17 Prozent als gut. Auch bei dem von vielen Unternehmer:innen gefürchteten Thema Naturkatastrophen geben nur 13 Prozent an, sich gut abgesichert zu fühlen.

Welche Versicherung für welche Branchen?

Für diese Sorgen und Ängste, die die Unternehmer:innen beschäftigen, gibt es verschiedene Versicherungslösungen.

So sollten sich allgemein alle Branchen, da die Ängste vor Gesundheitsausfall am größten sind, beispielsweise mit folgenden Versicherungen beschäftigen und diese gegebenenfalls abschließen: private Krankenversicherung, gesetzliche Krankenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Unfallversicherung und Dread-Desease-Versicherung. Mit diesen genannten Produkten sind Unternehmer:innen im Krankheitsfall gut abgesichert.

In der Berater-Branche, in der die Angst vor IT-Ausfällen, Datenverlust und Hackerangriffen vorherrscht, sollten sich die Unternehmer:innen beispielsweise mit der Cyberversicherung auseinandersetzen. Diese Versicherungen schützen Unternehmen, wenn zum Beispiel ein Schaden durch einen Hackerangriff entsteht. Dabei geht es oft um sensible Daten und der entstandene Schaden kann schnell teuer werden.

In den Branchen rund um Bau, Handwerk und Handel dominiert die Angst vor Schadensersatzanforderungen und vor Insolvenz durch angebliche Mängelleistungen. Mit einer Betriebshaftpflicht können sich Unternehmer:innen für solche Schadensfälle gut absichern und ihren Ängsten entgegenwirken.

Die Angst vor Naturkatastrophen gilt beispielsweise in der Bau-Branche, im Handwerk und in der Gastronomie als typisch. Um sich optimal gegen diese Gefahr abzusichern und die Sorgen zu beruhigen, können Unternehmer:innen eine Sachinhalts-, Betriebsunterbrechungs- und / oder Gebäudeversicherung abschließen. Wichtig hierbei ist, dass sie darauf achten, dass Elementarschäden mit eingeschlossen sind beziehungsweise mithilfe eines Zusatzbausteins zusätzlich versichert werden können. Mehr zu der Frage, wie sich Unternehmen gegen Elementarschäden absichern können und was das eigentlich für Schäden sind, lesen Sie in unserem Magazin.

So können Sie sich als Unternehmer:innen, je nach Sorgen und Ängsten, die Sie haben, mithilfe passender Produkte gut gegen diese Gefahren absichern. Sollte tatsächlich der Schadensfall eintreten, sind Sie dann gut geschützt und müssen die finanziellen Folgen des Schadens nicht selbst tragen.

Welche Versicherungen sollten kleine und mittelständische Unternehmen generell haben?

Unabhängig davon, in welcher Branche Ihr Unternehmen tätig ist und welche Sorgen Sie als Unternehmer:innen haben, gibt es verschiedene Gewerbeversicherungen, mit denen Sie sich grundsätzlich beschäftigen sollten.

  • Betriebshaftpflichtversicherung: Sie greift, wenn durch die Arbeit eine:r Mitarbeiter:in ein Schaden an einer dritten Person entsteht. Das gilt sowohl für Personen- und Sach- als auch für unechte Vermögensschäden, die daraus entstehen. Als unechter Vermögensschaden wird ein Schaden bezeichnet, der als Folge eines Personen- oder Sachschadens entsteht. Kann also eine selbstständige Person nach einem Unfall nicht arbeiten, resultiert aus diesem Personenschaden ein unechter Vermögensschaden.
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  • Vermögensschadenhaftpflicht: Diese Versicherung sichert echte Vermögensschäden ab. Ein echter Vermögensschaden entsteht dann, wenn unabhängig von einem Personen- oder Sachschaden ein Schaden entsteht, der finanzielle Folgen hat. Für bestimmte Branchen ist die Berufshaftpflicht besonders ratsam und teilweise sogar verpflichtend – nämlich für Ärzt:innen, Rechtsanwält:innen und für Versicherungsvermittler:innen.
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  • Inhaltsversicherung: Sie sichert Schäden an der Betriebsausstattung ab – egal, ob Büroausstattung oder Maschine. Die Versicherung greift beispielsweise bei Schäden, die durch Feuer, Einbruch oder Sturm entstanden sind. Grundsätzlich gilt: Je wertvoller die Maschinen und die Ausstattung in Ihrem Unternehmen sind, umso mehr lohnt sich eine Inhaltsversicherung.
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  • Maschinen- oder Elektronikversicherung: Diese Versicherung ist eine Erweiterung der Inhaltsversicherung. Denn sie deckt auch Schäden an Maschinen ab, die beispielsweise durch Sabotage oder falsche Bedienung entstanden sind.
  • Rechtsschutzversicherung: Diese Versicherung übernimmt im Prozessfall nicht nur die Kosten für den Prozess selbst, sondern bietet Ihnen als Unternehmer:in zudem rechtlichen Beistand.
  • Betriebsunterbrechungsversicherung: Steht ein Unternehmen, beispielsweise aufgrund behördlicher Anordnung, längere Zeit still, entsteht Tag für Tag ein hoher Einkommensverlust. Eine Betriebsunterbrechung kann zum Beispiel durch einen Cyberangriff entstehen. Haben Sie eine entsprechende Versicherung abgeschlossen, springt diese für den Einkommensverlust ein und zahlt unter anderem die Gehälter Ihrer Mitarbeiter:innen in dieser Zeit.

Ausgezeichnetes Engagement

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